Sonntagsding: Schutz der Privatsphäre von Kindern auf Fotos

Guten Morgen, heute gibt es mal wieder ein “Sonntagsding” von mir, Lumali. Ich möchte mich gern mit euch im #Sonntagsding über ein wichtiges Thema austauschen, und zwar über den Schutz der Privatsphäre unserer Kinder.

Wir alle nähen gern und viele von euch mögen die genähten Schätze natürlich auch gern posten um andere zu inspirieren, positive Rückmeldungen zu bekommen, vielleicht auch um bestimmte Schnittmuster oder Stoffhändler zu bewerben oder einfach um ein Feedback zu bekommen, wenn wir uns unsicher über unser genähtes Werk sind.
Ein großes Thema dabei ist immer “Kinderbilder im Netz” die meisten haben sich sicher schon mit dem Thema befasst und jeder hat da eine ganz eigene Meinung, die wir alle tolerieren sollten, die einen zeigen ihre Kinder komplett, die anderen zeigen sie ohne dass das Gesicht erkannt werden kann, die Dritten posten Flatlays und zeigen ihre Kinder garnicht.

Ich möchte euch heute ein paar Tipps geben, wie ihr eure Nähwerke ansprechend fotografisch festhalten könnt und trotzdem die Privatsphäre eurer Kinder schützt.

Tipp 1 das Gesicht einfach wegschneiden
Wichtig ist es hierbei zu schauen, wo ich das Gesicht abschneide, einfach quer am Hals trennen wirkt unharnmonisch, denn das Gehirn des Betrachters spielt ihm dann einen Streich und denkt sich einen Giraffen Hals dazu, eine gute Linie für eine Trennung ist zwischen Mund und Nase oder zwischen Nase und Augen. Oft ist es einfacher zunächst das Kind komplett zu fotografieren und später beim bearbeiten das Bild entsprechend zuzuschneiden. So hat man als Erinnerung auch Bilder mit Gesicht 🙂 Diese Option ist recht einfach, aber weniger kreativ.

*Tipp 2 Schau weg!*
Eine andere Möglichkeit ist es das Kind zur Seite, nach oben oder unten schauen zu lassen. Bei langhaarigen Kinder ist es eine gute Möglichkeit die Haare offen tragen zu lassen, sie zu animieren zur Seite zu schauen, so dass die Haare vors Gesicht fallen. Auf die selbe Weise kann man auch den Blick des Kindes nach unten lenken, die Haare fallen dabei über das Gesicht und das Kind ist auch nicht zu erkennen.

Tipp 3 Hilfsmittel, die das Gesicht verdecken
Das bekannteste Hilfsmittel hier ist wohl die Sonnenbrille, besonders große verspiegelte Sonnenbrillen eignen sich für diese Variante besonders gut. Es gibt aber noch eine menge andere Ideen, zum Beispiel kann man das Kind aus einer Schüssel trinken lassen, sich ein großes Blatt vors Gesicht halten, die Mütze in die Stirn ziehen und nach unten schauen lassen oder einfach einen zu großen Hut aufsetzen lassen der ins Gesicht rutscht.
Das funktioniert gut bei Kindern, denn sie finden es witzig mit Requisiten zu arbeiten, diese muss man aber natürlich auch passend auswählen und dabei haben.

*Tipp 4 Hände im Gesicht*
Angenehm zufällig wirkt es wenn das Kind zur linken Seite schaut und sich mit der rechten Hand an der Schläfe „kratzt”, oder nach unten schaut und die Hand an die Stirn legt. Natürlich kann man das Kind auch bitten sich wie beim Abzählen eines Versteckspieles die Hände vor die Augen zu halten oder die klare Promi Geste zu machen wie hier auf dem Titel und so mit der Hand das Gesicht vor der Kamera schützt. Ich mag diese Pose sehr gern, weil sie klar die Aussage stärkt „ich respektiere deine Privatsphäre und zeig dich nicht im Netz“.
Diese Variante kann man gut spontan machen, da man keine Hilfsmittel benötigt, es funktioniert aber auch erst bei etwas älteren Kindern.

*Tipp 5 Die Perspektive*
Zu guter Letzt kann man natürlich auch hervorragend mit der Perspektive spielen, normalerweise sollte man natürlich immer auf Augenhöhe des Kindes fotografieren, also in die Hocke gehen, aber wenn man die Regeln kennt, kann man sie auch bewusst brechen 😉 . Eine Hose lässt sich zum Beispiel perfekt aus der Frosch Perspektive fotografieren, ein Shirt oder eine Mütze gern mal aus der Vogelperspektive und manchmal wirkt es auch toll die Kinder einfach von hinten zu fotografieren.

Lasst uns doch unter diesem Beitrag mal eure kreativen Ideen sammeln zum Thema ich wahre die Privatsphäre meines Kindes und zeige trotzdem genähte Werke.
Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen inspirieren, habt ihr Interesse an weiteren Fototipps? Und wenn ja welche Themen würden euch interessieren? Die besten Posen für Erwachsene, so fotografiere ich wie ein Profi mit dem Handy, Flatlays ausschmücken oder was ganz anderes?

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